Wolfgang, Drums
Michael, Bass

Warum bin ich Trommler geworden?

Ich stamme gebürtig aus Gammertingen, mitten auf der schwäbischen Alb. Wir hatten lange kein Telefon. Da blieb nur diese Alternative. Ich habe mich auf Ferngespräche spezialisiert. Ortsgespräche habe ich nie geführt. Wenn ich geübt habe, standen die direkten Nachbarn eh immer an der Tür um sich mit mir persönlich zu unterhalten. Deshalb schonmal sorry, falls es zwischendurch etwas lauter wird. Ich kann nix dafür.


Mein erstes Rockkonzert:

Irgendwann Mitte der siebziger, Schwoißfuaß in der Musikkneipe Rose zu Trochtelfingen. Später regelmäßig Rock am See zu Mägerkingen, u.a. bei Rory Galagher… , dazwischen auch mal Anyones Daughter, The Face…    alles was damals für einen schmalen Eintrittskurs zu kriegen war.


Musikalischer Werdegang:

Im zarten Alter von 7 Jahren wurde mir vom Fanfarenclub Gammertingen eine kleine Marschtrommel umgehängt. Auch damals schon war ich gezwungen, mit keinem Phon zu geizen um mich gegen das Gehupe durchsetzen zu können. Sorry, ich kann nix dafür.


Im Laufe der Zeit Trommler in mehreren Bands, die heute keine Sau mehr kennt. Wir hatten Spaß und …ja, früher haben die Anlagen noch gepfiffen… und der Tinnitus war eh schon da…  

Sorry, ich kann nix dafür.


Lieblingsalben:

…jede Menge, hier ein kleiner Auszug:

Led Zeppelin, How The West Was Won

Lynyrd Skynyrd, Second Helping

Deep Purple, Made In Japan

Dead Daisies, Live & Louder….


Musikalische Vorbilder:

John Bonham

Cozy Powell u.v.m.


Schönste Konzerterlebnisse:

Eigentlich alle, die ich in den Siebziegern erlebt habe. Das waren Events die zelebriert wurden. Einschließlich der An- und Abreise (i.d.R. mitm Mofa hin und zu Fuß oder per Autostop zurück). Verdreckte Klamotten, verschlissene Schuhe. Man hat Tage danach noch gestunken wie ein Biber (gebadet wurde damals noch ausschließlich nur samstags…)


„…Lang lääbe der RRRRagggnRouulll…“

 

 


Warum bin ich Bassist geworden?

Als Jugendlicher habe ich gerne Musik gehört. SWF3, Elmi’s Radioshow, Sonntag Abends die Hitparade auf Cassette mitgeschnitten. Wenn ich mal über gute Technik Musik hören konnte, kam da ein sehr geiles Instrument zum Vorschein : Der Bass. Power. Ich habe mit 17 beschlossen, dieses Instrument zu lernen. Kommentar des Elternhauses: „Das kannst Du gerne versuchen, aber wir werden das in keinster Weise unterstützen“. Die ersten zwei Jahre habe ich mir alles selber beigebracht, mit Hilfe von Freunden. Daraus ist die erste Band entstanden. Später hatte ich doch noch Unterricht, da war aber Manches schon zu spät… Gitarre kann ich nicht, bis heute. Wozu auch.

 

Mein erstes Rockkonzert :

1987, Rodgau Monotones (und andere) auf dem Böblinger Marktplatz. Ich habe heute noch ein Plakat, das ich nach dem Konzert von einer Betonwand heruntergekratzt habe. 

 

Musikalischer Werdegang :  

1987 – 1993 : „Showdown“ aus Sindelfingen 

1999 nochmal ein Konzert im Jugendhaus Süd als „One Night Band“

1999 - 2002 : SaferRock aus Maichingen

2003  – 2014 : „Bad Case“ bzw. „Once More“ aus Magstadt

Seit 2015 : Livestream  

 

Musikalische Vorbilder:

Die Bassisten meiner Lieblingsbands, die als Bassist liefern : 

Joachim „Joky“ Becker (Rodgau Monotones), Mario Cipollina (Huey Lewis & the News ; wegen der coolness), Mike Porcaro (Toto), Tom Hamilton (Aerosmith), Frank Itt (der ist noch dicker als ich und spielt geil Bass).

 

Schönste Konzerterlebnisse:

Irgendwann in den 80ern, Sommerferien bei meiner Tante. Segelflugplatz Dorsten. Eine Coverband, bestehend aus „alten Typen“ (die waren schon über vierzig, mindestens!) macht Soundcheck. Eine der Frauen, die die Tische decken, schreit Richtung Bühne : „Muß das so laut sein!?“ Die Antwort : „Ja!“ Ich habe damals beschlossen, dass ich in dem Alter auch so cool sein will…

2017 : Aerosmith auf dem Königsplatz in München. Volles Rohr mit Ende 60. Es geht noch eine ganze Menge.





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